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Montag, den 20. Februar 2012 um 12:46 Uhr
Frauen-Reserve: Klarster Sieg im Viertelfinale
Die Damen des MTV II gewannen mit 24:17 (8:9) beim HSC Potsdam. Es war der klarste Sieg im Viertelfinale des Landespokals – aber nicht der spektakulärste. Der gelang dem Team von Brandenburg-West. Unser nächster Punktspiel-Gegner schoss den Cup-Verteidiger aus dem Pokal. 30:28 gegen den Frankfurter HC II nach Verlängerung. Alle Achtung und Respekt für diese Leistung.
Da hatten es Altlandsbergs Damen – das muss man schon zugeben – erheblich leichter. Dennoch war die Partie beim Oberliga-Absteiger von 2011 kein Selbstläufer. Immerhin fehlten dem MTV gleich drei Rückraum-Halbspielerinnen. Neben Torhüterin Kathrin Wiehle soll Angela Greulich eine Verletzung in Ruhe auskurieren. Und am Sonntag mussten dann auch noch Julia Lemke (schwere Erkältung) und Tina Jandke (ihr Dienst in einer Kreuzberger Klinik endete später als erhofft) schweren Herzens absagen. Und so lief es...
„Alle wissen, wie stark Kathrin Wiehle ist, aber im Tor hatten wir am Sonntag gar kein Problem“, so Trainerin Eveline Sellert. „Sowohl Juliane Schlein als auch Maika Noack machten ihre Sache hervorragend.“ Maika, im vergangenen Herbst zum zweiten Mal Mama geworden, gab ja nach einem Mini-Einsatz im 3. MTV-Team ihren Wiedereinstand in der Zweiten.
Auch zwei andere Rückkehrer drehten auf. Die kleine Anne Haude, die nach ihrer Heimkunft aus Afrika einige gesundheitliche Probleme hatte, war sowohl in der Abwehr als auch in der mittleren Aufbau-Position eine riesige Bereicherung. Und auch Marion Priemer, die nach ihrer Kreuzband-Verletzung erstmals längere Spielanteile erhielt, zeigte, dass sie nichts, aber auch gar nichts verlernt hat. Tolles Konterverhalten, eine schon bemerkenswerte Spritzigkeit und eine prima Wurftechnik wurden mit drei schönen Treffern belohnt.
Der Start verlief nahezu optimal. Der MTV II führte in Potsdam 5:1. Weil vor allem die Mittelachse Anne Haude – Dominic Wielsch mit Hilfe hervorragender Vorlagen von Linksaußen Anne Ruhmland funktionierte. Die Regisseurin und die Kreis-Mittelspielerin sorgten für die ersten sechs Altlandsberger Tore. Doch leider kam der MTV-Motor nach dem guten Auftakt ins Stottern. Den Gastgeberinnen gelang einiges, so lange sie sich aufs Handball spielen konzentrierten, so lange die Kraft reichte. Und die routinierte Ute Sommer im HSC-Tor, die uns schon beim Punktspiel vor einem Jahr mit tollen Paraden den Nerv geraubt hatte, konnte wieder mehrmals zeigen, dass sie eine Gute ist. So ließen sich die MTV-Damen einlullen, zeigten vor allem in der Abwehr wenig Biss und manchmal nicht genügend Cleverness. Das führte Schritt für Schritt zu einem 3-Tore-Rückstand des MTV – aber nicht ins Verderben.
Beim 6:9 nahm Evi Sellert die Auszeit. Vor allem einige Korrekturen im Abwehrverhalten wurden besprochen. Danach drehte sich die Partie wieder. Zwei Treffer von Marion Priemer sorgten für ein optisch besseres Halbzeitresultat. Und dann ging es mit der geschlossenen Deckung über die Konter und die zweite Welle ratz-batz. Die Außen Jana Szczech (trotz einer Erkältung) und Anne Ruhmland drehten auf, zeigten auch ein exzellentes Rückzugsverhalten. Sophia Fricke und Sandra Mettcher machten neben Anne Haude im Rückraum Druck. Vom 8:9-Rückstand zur Pause bis zur 13:11-Führung dauerte es nur zwei (!) Minuten. „Dann machte es in der zweiten Halbzeit so richtig Spaß“, freute sich Anne Haude. Über die Stationen 16:11 und 20:14 (54. Minute) wurde es schließlich eine klare Sache.
Am kommenden Sonntag muss der MTV II in der Oberliga zum Pokalsieger-Bezwinger Brandenburg-West. Mal sehen, was Altlandsbergs Damen dann dort aus ihrer Außenseiter-Rolle machen...
MTV II mit: Juliane Schlein, Maika Noack; Sophia Fricke 3, Anne Haude 5/2, Marie Eulert, Jana Szczech 3, Dominic Wielsch 4, Anne Ruhmland 4; Sandra Mettcher 2, Marion Priemer 3.
Die anderen Ergebnisse des Viertelfinales: HV Calau – Lok Rangsdorf 16:15, SV 63 Brandenburg-West – Frankfurter HC II 30:28 n. V., Grün-Weiß Werder – Oranienburger HC 25:29.
Finalrunde: 31. März/1. April, Austragungsort noch nicht bekannt.
Da hatten es Altlandsbergs Damen – das muss man schon zugeben – erheblich leichter. Dennoch war die Partie beim Oberliga-Absteiger von 2011 kein Selbstläufer. Immerhin fehlten dem MTV gleich drei Rückraum-Halbspielerinnen. Neben Torhüterin Kathrin Wiehle soll Angela Greulich eine Verletzung in Ruhe auskurieren. Und am Sonntag mussten dann auch noch Julia Lemke (schwere Erkältung) und Tina Jandke (ihr Dienst in einer Kreuzberger Klinik endete später als erhofft) schweren Herzens absagen. Und so lief es...
„Alle wissen, wie stark Kathrin Wiehle ist, aber im Tor hatten wir am Sonntag gar kein Problem“, so Trainerin Eveline Sellert. „Sowohl Juliane Schlein als auch Maika Noack machten ihre Sache hervorragend.“ Maika, im vergangenen Herbst zum zweiten Mal Mama geworden, gab ja nach einem Mini-Einsatz im 3. MTV-Team ihren Wiedereinstand in der Zweiten.
Auch zwei andere Rückkehrer drehten auf. Die kleine Anne Haude, die nach ihrer Heimkunft aus Afrika einige gesundheitliche Probleme hatte, war sowohl in der Abwehr als auch in der mittleren Aufbau-Position eine riesige Bereicherung. Und auch Marion Priemer, die nach ihrer Kreuzband-Verletzung erstmals längere Spielanteile erhielt, zeigte, dass sie nichts, aber auch gar nichts verlernt hat. Tolles Konterverhalten, eine schon bemerkenswerte Spritzigkeit und eine prima Wurftechnik wurden mit drei schönen Treffern belohnt.
Der Start verlief nahezu optimal. Der MTV II führte in Potsdam 5:1. Weil vor allem die Mittelachse Anne Haude – Dominic Wielsch mit Hilfe hervorragender Vorlagen von Linksaußen Anne Ruhmland funktionierte. Die Regisseurin und die Kreis-Mittelspielerin sorgten für die ersten sechs Altlandsberger Tore. Doch leider kam der MTV-Motor nach dem guten Auftakt ins Stottern. Den Gastgeberinnen gelang einiges, so lange sie sich aufs Handball spielen konzentrierten, so lange die Kraft reichte. Und die routinierte Ute Sommer im HSC-Tor, die uns schon beim Punktspiel vor einem Jahr mit tollen Paraden den Nerv geraubt hatte, konnte wieder mehrmals zeigen, dass sie eine Gute ist. So ließen sich die MTV-Damen einlullen, zeigten vor allem in der Abwehr wenig Biss und manchmal nicht genügend Cleverness. Das führte Schritt für Schritt zu einem 3-Tore-Rückstand des MTV – aber nicht ins Verderben.
Beim 6:9 nahm Evi Sellert die Auszeit. Vor allem einige Korrekturen im Abwehrverhalten wurden besprochen. Danach drehte sich die Partie wieder. Zwei Treffer von Marion Priemer sorgten für ein optisch besseres Halbzeitresultat. Und dann ging es mit der geschlossenen Deckung über die Konter und die zweite Welle ratz-batz. Die Außen Jana Szczech (trotz einer Erkältung) und Anne Ruhmland drehten auf, zeigten auch ein exzellentes Rückzugsverhalten. Sophia Fricke und Sandra Mettcher machten neben Anne Haude im Rückraum Druck. Vom 8:9-Rückstand zur Pause bis zur 13:11-Führung dauerte es nur zwei (!) Minuten. „Dann machte es in der zweiten Halbzeit so richtig Spaß“, freute sich Anne Haude. Über die Stationen 16:11 und 20:14 (54. Minute) wurde es schließlich eine klare Sache.
Am kommenden Sonntag muss der MTV II in der Oberliga zum Pokalsieger-Bezwinger Brandenburg-West. Mal sehen, was Altlandsbergs Damen dann dort aus ihrer Außenseiter-Rolle machen...
MTV II mit: Juliane Schlein, Maika Noack; Sophia Fricke 3, Anne Haude 5/2, Marie Eulert, Jana Szczech 3, Dominic Wielsch 4, Anne Ruhmland 4; Sandra Mettcher 2, Marion Priemer 3.
Die anderen Ergebnisse des Viertelfinales: HV Calau – Lok Rangsdorf 16:15, SV 63 Brandenburg-West – Frankfurter HC II 30:28 n. V., Grün-Weiß Werder – Oranienburger HC 25:29.
Finalrunde: 31. März/1. April, Austragungsort noch nicht bekannt.
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2. Frauen - Ostsee-Spree Liga - Handball
Freitag, den 17. Februar 2012 um 20:50 Uhr
Knatta & Jens zeigen uns ihr Knattarinchen
Endlich können wir sie zeigen, die süße Maus. Und um das gleich klarzustellen: Der jüngste MTV-Nachwuchs, das Töchterchen von Kreisläuferin Katharina Hillmann (2. Mannschaft) und Fußballer Jens Runge, heißt in Wirklichkeit Alia.
Und so stellte sich der kleine Wuschelkopf wenige Stunden nach der Geburt am 7. Februar per SMS den Freunden des glücklichen Elternpaares vor: „Hallo Welt. Ich, die kleine Alia, bin heute um 15.42 Uhr mit einer Größe von 50 cm und 3170 Gramm geboren. Ich bin ganz gesund und möchte nun die Welt entdecken und euch endlich richtig kennen lernen.“
Super! Herzlichen Glückwunsch! Die Altlandsberger Kindergärtnerin Katharina, die alle nur „Knatta“ nennen, ist bereits die siebente Mama im Spielerinnen-Kreis der Oberliga-Mannschaft. Die Torhüterinnen Kathrin Wiehle, Maika Noack, Yvonne Willim und Juliane Schlein sowie Alexandra Armenat (auch Co.-Trainerin) und Angela Greulich hatten vorgelegt. Wir wünschen dem neuen Trio alles Glück dieser Erde und unserer Knatta in absehbarer Zeit ein erfolgreiches Comeback auf der Handball-Platte.
Und so stellte sich der kleine Wuschelkopf wenige Stunden nach der Geburt am 7. Februar per SMS den Freunden des glücklichen Elternpaares vor: „Hallo Welt. Ich, die kleine Alia, bin heute um 15.42 Uhr mit einer Größe von 50 cm und 3170 Gramm geboren. Ich bin ganz gesund und möchte nun die Welt entdecken und euch endlich richtig kennen lernen.“
Super! Herzlichen Glückwunsch! Die Altlandsberger Kindergärtnerin Katharina, die alle nur „Knatta“ nennen, ist bereits die siebente Mama im Spielerinnen-Kreis der Oberliga-Mannschaft. Die Torhüterinnen Kathrin Wiehle, Maika Noack, Yvonne Willim und Juliane Schlein sowie Alexandra Armenat (auch Co.-Trainerin) und Angela Greulich hatten vorgelegt. Wir wünschen dem neuen Trio alles Glück dieser Erde und unserer Knatta in absehbarer Zeit ein erfolgreiches Comeback auf der Handball-Platte.
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2. Frauen - Ostsee-Spree Liga - Handball
Freitag, den 17. Februar 2012 um 15:05 Uhr
Favorit, was sonst?
Die MTV-Männer spielen zu Hause im Pokal gegen Potsdam. Und mein geschätzter Kollege Georgios Tsapanos überschrieb seinen Vorbericht mit „Ein Hauch von Oberliga“. Die MTV-II-Frauen spielen auswärts auch gegen ein Potsdamer Team. Eins, das allerdings eine Spielklasse tiefer als die Altlandsbergerinnen angesiedelt sind. Die Zeile „Ein Hauch von Brandenburgliga“ verkneife ich mir dann aber mal. Würde erstens nach Ideen-Klau riechen und wäre zweitens für die Bundesliga-Reserve auch nicht so prickelnd...
Was darf man von der Partie am Sonntag (16 Uhr) in der Halle an der Heinrich-Mann-Alle 103 erwarten? Das Duell des unbeschwerten Außenseiters, der in heimischer Umgebung gnadenlos den Favoriten stürzen will? MTV-Trainerin Eveline Sellert: „Wir kennen ja den Schnickschnack mit den angeblich eigenen Pokal-Gesetzen. Klar ist nur: Potsdam ist von der erstmals ausgetragenen Endrunde genauso weit entfernt, wie wir. Deshalb werden sie hoch motiviert sein. Alles andere wäre wirklich eine Überraschung.“
Wie sind also die Aussichten? Evi Sellert eiert nicht herum: „Kürzlich hat unsere dritte Mannschaft in der Meisterschaft gegen den HSC Potsdam 28:23 gewonnen. Sollten wir uns nicht durchsetzen, hätten wir echt die Arschkarte – und hätten sie uns auch verdient!“
Daran denkt allerdings niemand. Der MTV wird diesmal mit einer echten Zweiten anreisen und nicht mit einer SOKO, wie zuletzt in Angermünde. Da halfen wegen unglaublicher Personalnot drei Spielerinnen aus den anderen Altlandsberger Teams. Das war echte Vereins-Solidarität.
Dennoch muss der MTV jetzt in Potsdam höllisch aufpassen. Dort wird nämlich brutal geschossen. Und das nicht nur bei Action-Filmen, die in den Babelsberger Studios entstehen. Unser damaliger Bus-Fahrer Robert Koch machte die Erfahrung. Er bekam im Mai des vorigen Jahres einen Sekt-Korken am Kopf ab. Das war natürlich unabsichtlich, aber dennoch schmerzhaft. Potsdams Damen hatten nach dem letzten Punktspiel der Saison mit viel Schaumwein-Druck das 21:21 gegen den MTV II gefeiert. Noch auf der Spielfläche und direkt vor ihrem Abstieg in die Brandenburg-Liga ...
Also, nicht wieder abschießen lassen!
Das sind die weiteren Duelle des Viertelfinales: HV Calau – Lok Rangsdorf, SV Brandenburg-West – Frankfurter HC II, Grün-Weiß Werder – Oranienburger HC.
Die Finalrunde findet am 31. März (Halbfinales) und 1. April (Endspiele) statt. Austragungsort noch nicht bekannt.
Was darf man von der Partie am Sonntag (16 Uhr) in der Halle an der Heinrich-Mann-Alle 103 erwarten? Das Duell des unbeschwerten Außenseiters, der in heimischer Umgebung gnadenlos den Favoriten stürzen will? MTV-Trainerin Eveline Sellert: „Wir kennen ja den Schnickschnack mit den angeblich eigenen Pokal-Gesetzen. Klar ist nur: Potsdam ist von der erstmals ausgetragenen Endrunde genauso weit entfernt, wie wir. Deshalb werden sie hoch motiviert sein. Alles andere wäre wirklich eine Überraschung.“
Wie sind also die Aussichten? Evi Sellert eiert nicht herum: „Kürzlich hat unsere dritte Mannschaft in der Meisterschaft gegen den HSC Potsdam 28:23 gewonnen. Sollten wir uns nicht durchsetzen, hätten wir echt die Arschkarte – und hätten sie uns auch verdient!“
Daran denkt allerdings niemand. Der MTV wird diesmal mit einer echten Zweiten anreisen und nicht mit einer SOKO, wie zuletzt in Angermünde. Da halfen wegen unglaublicher Personalnot drei Spielerinnen aus den anderen Altlandsberger Teams. Das war echte Vereins-Solidarität.
Dennoch muss der MTV jetzt in Potsdam höllisch aufpassen. Dort wird nämlich brutal geschossen. Und das nicht nur bei Action-Filmen, die in den Babelsberger Studios entstehen. Unser damaliger Bus-Fahrer Robert Koch machte die Erfahrung. Er bekam im Mai des vorigen Jahres einen Sekt-Korken am Kopf ab. Das war natürlich unabsichtlich, aber dennoch schmerzhaft. Potsdams Damen hatten nach dem letzten Punktspiel der Saison mit viel Schaumwein-Druck das 21:21 gegen den MTV II gefeiert. Noch auf der Spielfläche und direkt vor ihrem Abstieg in die Brandenburg-Liga ...
Also, nicht wieder abschießen lassen!
Das sind die weiteren Duelle des Viertelfinales: HV Calau – Lok Rangsdorf, SV Brandenburg-West – Frankfurter HC II, Grün-Weiß Werder – Oranienburger HC.
Die Finalrunde findet am 31. März (Halbfinales) und 1. April (Endspiele) statt. Austragungsort noch nicht bekannt.
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2. Frauen - Ostsee-Spree Liga - Handball
Sonntag, den 12. Februar 2012 um 19:54 Uhr
23:26 – Füchse beißen zurück
Das Duell der Reserve-Mannschaften ging an die Gäste aus Berlin. Der MTV II unterlag in heimischer Halle den Füchsen II mit 23:26 (12:12). Die Damen aus Reinickendorf nahmen damit erfolgreich Revanche für die 30:32-Niederlage, die sie im Hinspiel erlitten hatten.
Die Füchse bissen also zurück. Es war für sie ein Punktsieg und kein vernichtendes K.o. mit kollektivem Sterne sehen beim Gegner. Eines, wie es die Altlandsbergerinnen zuletzt mit großen Besetzungssorgen beim 13:38-Debakel in Schöneberg erleiden mussten. Füchse-Trainer Ralph Krempel sagte nach dem Abpfiff: „Das war heute ein flottes, gut anzusehendes Spiel.“ Und dazu gehören bekanntlich zwei Parteien...
Das war schon die erfreuliche Nachricht – wenn man neutraler Beobachter ist. Das sind wir hier aber nicht. Und deshalb leiden wir. Denn es war – bei allem Respekt für die sehr gute, engagierte Gäste-Leistung – mehr drin. Nach der 9:6-Führung des MTV im ersten Durchgang und dem 12:12 zur Halbzeit sowieso – aber auch noch beim 20:22 (50. Minute) und dem 22:24 (53.) durfte man sich Hoffnung machen.
Wo lag also das Problem? „Wir haben uns zwar immer wieder heran gekämpft“, so MTV-Trainerin Eveline Sellert, „aber nach zahlreichen vergebenen Chancen sind wir immer wieder Rückständen hinterher gelaufen. Das zieht einen natürlich runter.“ Und führt zur allgemeinen Verunsicherung.
Schnell 12:15 und 13:17 lagen die Grün-Weißen nach der Pause hinten. Nicht nur nach vergebenen Würfen rund um den 6-Meter-Kreis fing sich der MTV immer wieder Kontertore ein. Auch nach erfolglosem Positionsspiel gegen die stark deckenden Füchse kassierten Altlandsbergs Damen Treffer nach schnellen Angriffen. Kaum zu glauben: Der MTV erzielte nur drei Feldtore durch etatmäßige Fernwerferinnen! Und selbst die Tatsache, dass die Gäste-Torjägerin Linda Mandelkow rund 20 Minuten vor Schluss mit Rot vom Feld musste, konnte der gut kämpfende aber letztendlich nicht gut genug spielende MTV nicht nutzen.
Das ist schade, aber nicht wirklich traurig. Traurig ist der sinnlose Tod von Whitney Housten. Für den MTV II geht das Handball-Leben weiter. Schon mit dem Training am Montag und mit dem nächsten Wettkampf beim Pokal-Duell am kommenden Sonntag in Potsdam.
MTVII mit: Juliane Schlein, Kathrin Wiehle; Sophia Fricke, Sandra Mettcher 2, Marie Eulert, Jana Szczech 4, Dominic Wielsch 5/3, Anne Ruhmland 4; Franziska Chmurski 1, Alexandra Armenat 1, Sophie Lütke 6, Tina Jandke, Marion Priemer, Angela Greulich.
Die Füchse bissen also zurück. Es war für sie ein Punktsieg und kein vernichtendes K.o. mit kollektivem Sterne sehen beim Gegner. Eines, wie es die Altlandsbergerinnen zuletzt mit großen Besetzungssorgen beim 13:38-Debakel in Schöneberg erleiden mussten. Füchse-Trainer Ralph Krempel sagte nach dem Abpfiff: „Das war heute ein flottes, gut anzusehendes Spiel.“ Und dazu gehören bekanntlich zwei Parteien...
Das war schon die erfreuliche Nachricht – wenn man neutraler Beobachter ist. Das sind wir hier aber nicht. Und deshalb leiden wir. Denn es war – bei allem Respekt für die sehr gute, engagierte Gäste-Leistung – mehr drin. Nach der 9:6-Führung des MTV im ersten Durchgang und dem 12:12 zur Halbzeit sowieso – aber auch noch beim 20:22 (50. Minute) und dem 22:24 (53.) durfte man sich Hoffnung machen.
Wo lag also das Problem? „Wir haben uns zwar immer wieder heran gekämpft“, so MTV-Trainerin Eveline Sellert, „aber nach zahlreichen vergebenen Chancen sind wir immer wieder Rückständen hinterher gelaufen. Das zieht einen natürlich runter.“ Und führt zur allgemeinen Verunsicherung.
Schnell 12:15 und 13:17 lagen die Grün-Weißen nach der Pause hinten. Nicht nur nach vergebenen Würfen rund um den 6-Meter-Kreis fing sich der MTV immer wieder Kontertore ein. Auch nach erfolglosem Positionsspiel gegen die stark deckenden Füchse kassierten Altlandsbergs Damen Treffer nach schnellen Angriffen. Kaum zu glauben: Der MTV erzielte nur drei Feldtore durch etatmäßige Fernwerferinnen! Und selbst die Tatsache, dass die Gäste-Torjägerin Linda Mandelkow rund 20 Minuten vor Schluss mit Rot vom Feld musste, konnte der gut kämpfende aber letztendlich nicht gut genug spielende MTV nicht nutzen.
Das ist schade, aber nicht wirklich traurig. Traurig ist der sinnlose Tod von Whitney Housten. Für den MTV II geht das Handball-Leben weiter. Schon mit dem Training am Montag und mit dem nächsten Wettkampf beim Pokal-Duell am kommenden Sonntag in Potsdam.
MTVII mit: Juliane Schlein, Kathrin Wiehle; Sophia Fricke, Sandra Mettcher 2, Marie Eulert, Jana Szczech 4, Dominic Wielsch 5/3, Anne Ruhmland 4; Franziska Chmurski 1, Alexandra Armenat 1, Sophie Lütke 6, Tina Jandke, Marion Priemer, Angela Greulich.
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2. Frauen - Ostsee-Spree Liga - Handball
Dienstag, den 07. Februar 2012 um 15:52 Uhr
Frust gegen Frust: Bei wem wird`s Lust?
Am Sonntag, Anpfiff 16 Uhr, setzen die Frauen des MTV II in der Oberliga Ostsee-Spree ihr Punktspiel-Programm fort. Gegner in der Altlandsberger Erlengrundhalle wird die zweite Füchse-Vertretung aus Berlin-Reinickendorf sein.
Was hier in der Einleitung ganz emotionslos klingt, ist allerdings nur eine zarte Hülle. Eine, in der eine Aufführung verpackt ist, die man nicht verpassen sollte. Mit dem ersten Pfiff des Schiri-Gespanns aus Mecklenburg-Vorpommern wird diese Hülle platzen. Und sie wird das freilassen, was sich in beiden Teams nach dem vorigen Meisterschaftstag angestaut hat.
Wir könnten jetzt hier die 60 Minuten sezieren. Aber das ersparen wir der Mannschaft und der Trainerin, die in den vergangenen Jahren gemeinsam einen guten Job gemacht haben.
Das habe ich nach der verheerenden 13:38-Pleite des MTV II beim OSC Friedenau geschrieben. Und was wir dann in einem 6-Zeilen-Bericht vom vergangenen Spiel unseres Sonntag-Gegners auf der Füchse-Internet-Seite fanden, das klingt ganz ähnlich.
Es bedarf keiner ausführlichen Spielauswertung an dieser Stelle. Die 2. Vertretung der Spreefüxxe verliert verdient gegen den Tabellenvorletzten HSG Neukölln mit 20:21. Eine alle Beteiligten betreffende desaströse Mannschafts(Nicht)Leistung führte diesen absolut unerwarteten Spielausgang herbei.
Am Tag zuvor – genauer gesagt vor Anpfiff unserer Partie beim OSC – hatte ich auf der Tribüne noch mit dem erfahrenen Füchse-Trainer Ralf Krempel geplaudert. Der gab zu: „Eingentlich wollten wir in dieser Saison ja ein Wörtchen um die Meisterschaft mitreden. Aber der Zug ist abgefahren. Vielleicht auch, weil wir stark verjüngt haben.“ Eine Heim-Pleite gegen Neukölln konnte sich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch niemand vorstellen. Die Neuköllner vielleicht mal ausgenommen.
Unter der Woche habe ich wegen des MTV-Programm-Heftes noch mal kurz mit Ralf Krempel telefoniert. „Meine Mannschaft ist mächtig frustriert“, erzählte er. „Und da das bei euch wohl genauso ist, kann das ja ein dolles Spiel werden...“
Auf jeden Fall eine Partie, die schonungslos Erkenntnisse offenbaren wird. MTV-Trainerin Eveline Sellert: „So blamabel wie beim OSC war es noch nie, seit ich die Zweite betreue. Aber es gab auch schon zuvor bittere Niederlagen. Ich erinnere mich an Spiele in Brandenburg oder in der vergangenen Saison in Schwerin. Wir sind allerdings immer wieder aufgestanden und haben Charakter bewiesen.“
Die frühere Nationalspielerin geht noch etwas mehr ins Detail: „Unsere Mannschaft hat sich im Laufe der Jahre personell stark verändert, aber es gab immer Frauen im Team, die diesen guten Charakter hatten. Welche, die Siegeswille, Disziplin und Cleverness vorgelebt haben. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht leicht ist, diese Qualität immer abzurufen. Aber wenn das am Sonntag nicht gelingt – wann dann?“
Der Druck, der auf beiden Mannschaften lastet, ist riesig. Auch die kampfstarken Füchse wollen sich rehabilitieren, zumal sie das Hinspiel gegen den MTV mit 30:32 verloren haben.
Das alles sorgt für Brisanz. Sich am Sonntag in der Abwehr aber nur reinzuhauen, ohne Rücksicht auf drohende Siebenmeter- oder Zeitstrafen – das ist nicht genug. Mit Herz, Hand und Köpfchen muss verteidigt werden. Die Zuspiele müssen präzise kommen „Und wir müssen endlich Schluss mit der furchtbaren Chancenverwertung machen“, so Evi Sellert. Das ist in der Summe eine Frage der handballerischen Qualität. Gepaart natürlich mit der nötigen Taktik, mit dem Spielintellekt auf aktuelle Situationen zu reagieren und mit der Fähigkeit, Anweisungen von der Trainerbank umzusetzen. Wer mehr davon hat, dazu vielleicht noch ein Quäntchen Glück, der wird sich durchsetzen.
Wenn das keine Voraussetzungen für einen dramatischen Handball-Sonntag sind? Frust gegen Frust. Fragt sich: Bei wem wird`s Lust? Wir können es miterleben...
Was hier in der Einleitung ganz emotionslos klingt, ist allerdings nur eine zarte Hülle. Eine, in der eine Aufführung verpackt ist, die man nicht verpassen sollte. Mit dem ersten Pfiff des Schiri-Gespanns aus Mecklenburg-Vorpommern wird diese Hülle platzen. Und sie wird das freilassen, was sich in beiden Teams nach dem vorigen Meisterschaftstag angestaut hat.
Wir könnten jetzt hier die 60 Minuten sezieren. Aber das ersparen wir der Mannschaft und der Trainerin, die in den vergangenen Jahren gemeinsam einen guten Job gemacht haben.
Das habe ich nach der verheerenden 13:38-Pleite des MTV II beim OSC Friedenau geschrieben. Und was wir dann in einem 6-Zeilen-Bericht vom vergangenen Spiel unseres Sonntag-Gegners auf der Füchse-Internet-Seite fanden, das klingt ganz ähnlich.
Es bedarf keiner ausführlichen Spielauswertung an dieser Stelle. Die 2. Vertretung der Spreefüxxe verliert verdient gegen den Tabellenvorletzten HSG Neukölln mit 20:21. Eine alle Beteiligten betreffende desaströse Mannschafts(Nicht)Leistung führte diesen absolut unerwarteten Spielausgang herbei.
Am Tag zuvor – genauer gesagt vor Anpfiff unserer Partie beim OSC – hatte ich auf der Tribüne noch mit dem erfahrenen Füchse-Trainer Ralf Krempel geplaudert. Der gab zu: „Eingentlich wollten wir in dieser Saison ja ein Wörtchen um die Meisterschaft mitreden. Aber der Zug ist abgefahren. Vielleicht auch, weil wir stark verjüngt haben.“ Eine Heim-Pleite gegen Neukölln konnte sich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch niemand vorstellen. Die Neuköllner vielleicht mal ausgenommen.
Unter der Woche habe ich wegen des MTV-Programm-Heftes noch mal kurz mit Ralf Krempel telefoniert. „Meine Mannschaft ist mächtig frustriert“, erzählte er. „Und da das bei euch wohl genauso ist, kann das ja ein dolles Spiel werden...“
Auf jeden Fall eine Partie, die schonungslos Erkenntnisse offenbaren wird. MTV-Trainerin Eveline Sellert: „So blamabel wie beim OSC war es noch nie, seit ich die Zweite betreue. Aber es gab auch schon zuvor bittere Niederlagen. Ich erinnere mich an Spiele in Brandenburg oder in der vergangenen Saison in Schwerin. Wir sind allerdings immer wieder aufgestanden und haben Charakter bewiesen.“
Die frühere Nationalspielerin geht noch etwas mehr ins Detail: „Unsere Mannschaft hat sich im Laufe der Jahre personell stark verändert, aber es gab immer Frauen im Team, die diesen guten Charakter hatten. Welche, die Siegeswille, Disziplin und Cleverness vorgelebt haben. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht leicht ist, diese Qualität immer abzurufen. Aber wenn das am Sonntag nicht gelingt – wann dann?“
Der Druck, der auf beiden Mannschaften lastet, ist riesig. Auch die kampfstarken Füchse wollen sich rehabilitieren, zumal sie das Hinspiel gegen den MTV mit 30:32 verloren haben.
Das alles sorgt für Brisanz. Sich am Sonntag in der Abwehr aber nur reinzuhauen, ohne Rücksicht auf drohende Siebenmeter- oder Zeitstrafen – das ist nicht genug. Mit Herz, Hand und Köpfchen muss verteidigt werden. Die Zuspiele müssen präzise kommen „Und wir müssen endlich Schluss mit der furchtbaren Chancenverwertung machen“, so Evi Sellert. Das ist in der Summe eine Frage der handballerischen Qualität. Gepaart natürlich mit der nötigen Taktik, mit dem Spielintellekt auf aktuelle Situationen zu reagieren und mit der Fähigkeit, Anweisungen von der Trainerbank umzusetzen. Wer mehr davon hat, dazu vielleicht noch ein Quäntchen Glück, der wird sich durchsetzen.
Wenn das keine Voraussetzungen für einen dramatischen Handball-Sonntag sind? Frust gegen Frust. Fragt sich: Bei wem wird`s Lust? Wir können es miterleben...
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2. Frauen - Ostsee-Spree Liga - Handball











Jürgen Sellert