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| Einfach ist anders |
| 1. Frauen | |
| Geschrieben von: Georgios Tsapanos | |
| Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 18:21 Uhr | |
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Die nächste Etappe auf dem Weg zu Meisterschaft und Aufstieg führt die Erste Damenmannschaft des MTV 1860 Altlandsberg am kommenden Samstag zum SV Fortuna '50 nach Neubrandenburg - und eins steht schon fest: Das wird ein schwerer Gang.
„Mit Neubrandenburg wartet eine der ganz schwierigen Aufgaben auf uns", orakelt auch MTV-Coach Matthias Kornes und das nicht ohne Grund. Gegen die Fortunen haben die Altlandsbergerinnen schon fast traditionell so ihre Probleme. Selbst in der legendären Aufstiegssaison, in der die MTV-Damen nicht viele Partien verloren geben mussten und noch weniger zu Hause, verließ Fortuna die Erlengrundhalle als Sieger. Und beim 32:30 Erfolg der grün-weißen im Hinspiel der aktuellen Saison, hatte Udo Levolds Team die Gastgeberinnen streckenweise am Rand einer weiteren Niederlage. Kornes macht sich da auch mit Blick auf die anstehende Auswärtspartie nichts vor: „Fortuna hat eine interessante Mannschaft, macht auch in der Nachwuchsförderung gute Arbeit und hat immer wieder technisch gut ausgebildete Spielerinnen zur Verfügung." Wobei das Stichwort „immer wieder" lautet. Beinahe schon von Saison zu Saison muss Udo Levold seinen Kader neu aufstellen und auf Vordermann bringen. Das war auch vor Beginn der neuen Regionalliga-Saison 2009/10 so. Nicht weniger als acht Abgänge, darunter einige der maßgeblichen Leistungsträgerinnen und Goalgetterinnen der vergangenen Serie, musste Levold verdauen, ersetzen und machte aus der Not eine Tugend, indem er der Jugend eine Chance gab. „Zuletzt musste Fortuna zwar mit schwankenden Leitungen und Ergebnissen zurecht kommen", resümiert Kornes. „Aber der Kantersieg am vergangenen Wochenende gegen den MTV Herzhorn (34:17) dürfte auch dem eigenen Selbstbewusstsein gut getan haben." Immerhin geht auch der MTV mit einem ähnlich hohen Sieg (38:21) gegen den TSV Ellerbek im Rücken in die Partie. Kornes: „Im Hinspiel haben sie uns schon ein starkes Spiel geliefert. Im Rückspiel wird es darauf ankommen, das temporeiche Spiel der Neubrandenburgerinnen effektiv zu stören, kompakt zu vereidigen und die schnellen Würfe des Rückraums zu kontrollieren. Wir haben im zweiten Durchgang gegen Ellerbek wieder aufsteigende Form gezeigt. Ich denke, dass mein Team damit auch in Neubrandenburg bestehen kann." |
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