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| Gut ist gegen GutsMuths nicht gut genug |
| 2. Frauen | |
| Geschrieben von: Jürgen Sellert | |
| Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 12:45 Uhr | |
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Die Mannschaft des prominentesten - sprich erfolgreichsten - Vereins tritt am heutigen Erlengrund-Spieltag gegen die 2. Frauen-Mannschaft des MTV an. Es handelt sich um den deutschen Ex-Meister GutsMuths Berlin, der seit einigen Jahren mit dem BTSV 1850 eine Spielgemeinschaft bildet. Das mit dem Titel (1977) ist zwar schon ein Weilchen her, aber Ehre, wem Ehre gebührt...
Zur Gegenwart: Die Gäste stehen in der Tabelle der Oberliga Berlin-Brandenburg auf einem sicheren Mittelfeldrang (7.). Der besser platzierte MTV II (4.) wird aber auf der Hut sein. Zur Erinnerung: In der damals noch jungen Saison 2009/10 kamen Altlandsbergs Frauen ungeschlagen und mit einem Sieg gegen die Füchse zu GutsMuths und verloren durch ein 25:25 den ersten Punkt. „Im Rückspiel werden wir es besser machen", versprach an jenem Tag die fünfmalige Torschützin Silva Patzig. Doch leider kann die wieselflinke Allrounderin wegen ihrer schweren Knieverletzung schon seit Monaten nicht mitmischen. „Dann müssen es eben wieder die anderen richten", fordert Trainerin Eveline Sellert. Auch weil ihr Team die unnötig hohe Rückspiel-Niederlage vom vergangenen Wochenende bei den Füchsen (16:23) gerade rücken will. „GutsMuths hat eine unbequeme Truppe. Mal sehen, ob wir diesmal bessere Mittel gegen sie finden, als beim Hinspiel." Da machten dem Altlandsberg-Team vor allem Torhüterin Bianca Hobuß und die routinierte Rückraum-Torjägerin Ilka Kuschke zu schaffen, der in dieser Partie 12 Treffer gelangen. Auch aktuell scheint das Team tip-top drauf zu sein. Am vergangenen Wochenende wurde der Tabellen-Letzte Falkensee mit 28:17 weggeputzt. Aber nicht nur so mit einem Arbeitssieg. Als Beleg dafür hier mal ein Zitat vom GutsMuths-Bericht auf ihrer Internet-Seite: Aus einem 3:0, 6:1 machten wir ein 11:1. Unsere ersten zwanzig Minuten waren fast schon sensationell und es ergaben sich einige wunderschöne Spielzüge. Dass bei den Berlinerinnen aus der zweiten Reihe nicht nur Ilka Kuschke ballern kann, zeigte übrigens überzeugend Christine Weichert, der gegen Falkensee 10 Tore gelangen. Das kann für die MTV-Damen heute nichts anderes heißen als: Gut ist gegen GutsMuths nicht gut genug, wenn nach 60 Minuten ein Sieg herausspringen soll. Und das soll es unbedingt. Evi Sellert: „Die Niederlage gegen die Füchse, die bekanntlich viel professioneller trainieren als wir, regt mich nicht so sehr auf. Da war allerdings unsere Spielweise und die Höhe des Endresultats ärgerlich. Wir können ja viel mehr. Jetzt gegen GutsMuths ist die Ausgangsposition natürlich eine andere. Unser Team ist sicherlich leicht favorisiert. Auch wenn der MTV der Aufsteiger ist und die Berliner ein alteingesessenes Team. Aber wenn wir so loslegen, wie beim vergangenen Heimspiel gegen Eintracht Berlin, ist mir um den Erfolg nicht bange." Beim MTV II wird es übrigens die vorerst letzte Oberliga-Partie für Spielmacherin Anne Haude sein. Die Medizin-Studentin geht anschließend im Rahmen ihrer Ausbildung für zwei Monate nach Afrika. Da sollten wir ihr unbedingt zwei Punkte und Stoff für gute Erinnerungen mit auf den Weg geben... |
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