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| Ein Gegner im Hoch: Altlandsberg empfängt Prosport zum Derby |
| 1. Frauen | |
| Geschrieben von: red | |
| Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 12:51 Uhr | |
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Nach dem witterungsbedingten Ausfall der Partie gegen Neubrandenburg steht nun ein echtes Derby an. Wir freuen uns auf das Spiel, sagt MTV-Trainer Matthias Kornes vor dem Duell mit Aufsteiger Prosport Berlin. Die Gäste konnten zuletzt einen nachhaltigen Aufwärtstrend verzeichnen. Siege gegen Kropp-Tetenhusen oder Neubrandenburg sorgten für 8:2 Punkte in Folge. Das Hoch bei den Berliner Nachbarn hat man auch beim MTV Altlandsberg zur Kenntnis genommen: Ich freue mich, dass Prosport mittlerweile in der Regionalliga angekommen ist. Die guten Ergebnisse zuletzt zeigen, dass man bei unseren
Nachbarn gute Arbeit macht und sich diese junge Mannschaft enorm entwickelt hat, sagt Trainer Matthias Kornes. Der Coach erwartet denn auch ein anderes Spiel als das Hinspiel, welches 34:20 klar an den MTV gegangen ist. Wir werden Prosport ganz gewiss nicht unterschätzen, sondern voll konzentriert in diese Partie gehen, fordert dem entsprechend Co-Trainerin Helma Struth.
Im letzten Spiel gegen Mitaufsteiger MTV Herzhorn setzte sich das Team von Trainer Andreas Keter klar mit 35:23 durch, ein weiteres Ergebnis, das Achtung einflößt. Insbesondere vor der rechten Angriffsseite hat man beim MTV Respekt. Trotz alldem wollen wir natürlich gegen Prosport wieder zwei Punkte einfahren und unsere Tabellenführung verteidigen, betont Kornes. Abwechslung in die Vorbereitung auf das Spiel brachte der vergangene Montag, an dem die Regio-Frauen auf Einladung des 1.Vorsitzenden Klaus-Jürgen Jahn Gast beim Sechstagerennen im Velodrom waren. Ein tolles Erlebnis, meinten Lorenz, Kalina und Co. unisono. Bereits ab Dienstag lief dann allerdings wieder die Einstimmung auf die Partie am Samstag. Schwerpunkt ist das effektivere Angriffsspiel sowie die Weiterentwicklung der Defensive. Insbesondere im Angriff wird mit Manja Berger eine Langzeitverletzte voraussichtlich ihr Comeback in der ersten Mannschaft geben. Nach ihrer Bandscheiben-Operation hat Manja wochenlang in der Reha gearbeitet, was Erfolg gebracht hat: Sie ist derzeit athletisch so fit wie noch nie, hat Helma Struth beobachtet. Die ersten Wettkampfeinsätze absolvierte die lange Linkshänderin in der zweiten Mannschaft und konnte dort auch schon einige Akzente setzen. Noch nicht zurück auf dem Spielfeld, dafür aber wieder in der Halle, ist Torfrau Christine Korves, deren Bandscheiben-OP etwas weniger lang zurückliegt. Derzeit gehen wir mit ihr in die Ballgewöhnung und führen sie wieder an das Spiel im Tor heran, berichtet Struth. Am Samstag gilt dann volle Konzentration auf den Gegner: Kompakt verteidigen, schnell nach vorne spielen und Prosport unter Druck setzen, nennt Matthias Kornes die Marschroute. Prosport ist schnell auf den Beinen und hat zahlreiche Spielerinnen, die durch die anerkannt gute Nachwuchsschule der Berliner gegangen sind, hat Kornes beobachtet. Beim MTV selbst ist man gleichwohl optimistisch: Wir wollen da unser eigenes Spiel durchziehen und setzen voll auf Sieg, sagt der Trainer abschließend. |
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