Die Bundesliga-Damen des MTV unterliegen den Tabellenführerinnen aus Weibern deutlich mit 22:40 (13:21) Toren
Was auf den ersten Blick ernüchternd wirkt, war eigentlich nicht anders zu erwarten. Die MTV-Damen verlieren die Partie gegen Spitzenreiter TuS Weibern deutlich mit 22:40. Dementsprechend lakonisch fiel auch der Kommentar von MTV-Coach Helmut „Enno“ Röder aus: „Die Niederlage gegen Weibern war eingeplant. Erst recht in Weibern. Um gegen den Tabellenführer zu eine Chance zu haben, hätte bei uns alles, aber auch wirklich alles bis aufs i-Tüpfelchen stimmen und Weibern einen rabenschwarzen Tag erwischen müssen.“
Dem war aber bereits bei der frühmorgendlichen Abfahrt nicht so. Manja Berger konnte verletzungsbedingt nicht mitfahren, womit der Altlandsberger Rückraum bereits vor Spielanpfiff entscheidend schwächelte. „Eine Folge davon war“, so Enno Röder, „dass wir zu keinem Zeitpunkt den nötigen Druck von hinten aufbauen konnten. Logisch, dass abgefangene Angriffe dadurch immer wieder zu Konterchancen für die schnellen Weiberner Spielerinnen wurden, die sich diese natürlich nicht entgehen ließen.“
Auch wenn die Niederlage am Ende ein wenig zu hoch ausfiel, betonte Röder, dass „wir nicht gegen Mannschaften wie Weibern gewinnen müssen. Die sind in meinen Augen nicht nur der sichere Aufsteiger, sie spielen teilweise jetzt schon in der anderen Liga. Wir müssen und werden in der Rückrunde, die für uns am kommenden Samstag in Dortmund beginnt, gegen andere Mannschaften unsere Punkte holen. Dass wir uns da geschlossener, konstanter, mit einem Wort, besser präsentieren müssen als in der Hinserie ist allen bewusst.“
MTV: Nele Kurzke (Tor), Stefanie Neumann (Tor), Franziska Chmurski 4, Jennyfer Franke 3, Mandy Gramattke 1, Sylvia Kalina 1, Svenja Lorenz, Sophie Lütke 2, Romy Schöner 2, Nadin Schwarz, Juliane Wittkopf 8/3, Stefanie Zarse.
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Dienstag, den 17. Januar 2012 um 17:44 Uhr
Keine Sensation im Westen
Autor Georgios Tsapanos
Franziska Chmurski - hier in einem früheren Spiel in Aktion - warf in Weibern vier Tore.
Foto: Jürgen Sellert
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1. Frauen - 2. Bundesliga - Handball
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