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Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 15:15 Uhr

Olympisches Motto - oder darf `s etwas mehr sein?

Autor  Jürgen Sellert
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So begann das Hinspiel in der Erlengrundhalle. Am Sonnabend treffen der OSC und der MTV II in Berlin aufeinander. So begann das Hinspiel in der Erlengrundhalle. Am Sonnabend treffen der OSC und der MTV II in Berlin aufeinander. Foto: Jürgen Sellert
Sonnabend um 19 Uhr bastelt die Bundesliga-Mannschaft des MTV in heimischer Halle an einem Handball-Hit. Wie es gehen soll, ist in dem Beitrag ganz oben auf dieser Internetseite zu lesen.

Von der zweithöchsten zur vierthöchsten deutschen Spielklasse. Eine Stunde vor dem Anpfiff in der „Erle“ muss das zweite Altlandsberger Frauen-Team in der Oberliga Ostsee-Spree in Berlin ran. Genauer gesagt in Tempelhof-Schöneberg. Und noch genauer: am Winterfeldplatz. Jetzt aber mal total auf den Punkt gebracht: an der Pallasstraße 15. Dort nämlich steht – nein, nicht die Schöneberger Sporthalle, wo wir bisher die Duelle bei der HSG OSC Friedenau ausfechten durften – dort steht die Lilli-Henoch-Sporthalle.

In die passen laut offiziellen Angaben 198 Zuschauer. Das dürfte reichen. Zu den Spielen des OSC kommen nie viele Leute. Was bedauerlich ist, aber das Los vieler Berliner Mannschaften. Schade, denn das Schöneberger Team spielt seit Jahren einen guten Handball. Manchmal sogar einen sehr guten. Dem MTV II haben sie jedenfalls in vergangener Zeit regelmäßig einen über gebraten. Der Altlandsberger Sieg beim Hinspiel in dieser Saison (32:29) war aus unserer Sicht sozusagen ein erfreulicher Ausrutscher.

Und was passiert am Sonnabend? Verfährt die MOL-Equipe beim Olympischen Sport Club nach dem olympischen Motto? Also: Dabei sein ist alles. Oder darf`s wieder etwas mehr sein? Hören wir dazu, wie üblich, die MTV-Trainerin. Eveline Sellert: „Ich stelle mich auf eine Art Lotterie-Spiel ein. Es ist Ferien-Zeit, einige sind ab in den Winter-Urlaub. Es ist Grippe-Wetter, manche liegen flach. Und die Saison ist schon ziemlich lang, da ist schon die eine oder andere Verletzte zu beklagen...“

Und was lehrt uns das alles? Noch mal Evi Sellert: „Ich weiß, wen wir am Sonnabend voraussichtlich zur Verfügung haben. Ich weiß nicht, wen der OSC aufbieten kann. Deshalb gehe ich von ihrem stärksten Aufgebot aus. Dazu kommt, dass sie am vergangenen Wochenende Neukölln auswärts mit 27:16 deklassiert haben, also bestens drauf sein müssen. Es wird sauschwer, wenn ich das mal so sagen darf. Aber Punkte ohne Kampfgeist abschenken? Wer uns kennt, weiß, dass das nicht unsere Art ist.“

Na, dann auf zum Lotterie-Spiel nach Handball-Regeln. Mal etwas anderes...
Bearbeitet am Samstag, den 28. Januar 2012 um 22:15 Uhr

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