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Sonntag, den 29. Januar 2012 um 03:13 Uhr

Gewonnen ist gewonnen

Autor  Georgios Tsapanos
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Allen Umständen zum trotz siegten die Männer verdient mit 24-23. Jeder Spieler war unabhängig der Einsatzzeiten oder Tore gleichermaßen wichtig für diese "Bigpoints" in Bad Liebenwerda. Allen Umständen zum trotz siegten die Männer verdient mit 24-23. Jeder Spieler war unabhängig der Einsatzzeiten oder Tore gleichermaßen wichtig für diese "Bigpoints" in Bad Liebenwerda.
Die Ersten Herren des MTV 1860 Altlandsberg bezwingen den HC Bad Liebenwerda denkbar knapp mit 24:23 Toren und behaupten damit die Tabellenführung zusammen mit Werder in der Brandenburgliga

Anders als den Ersten Damen gelang den Ersten Herren des MTV der eine Treffer mehr, der am Ende Sieg und zwei Punkte bedeutet. Genauer gesagt gelang er Lucien Fischer, wie auch der zur vorentscheidene Führung zum 23:21. Da traf es sich gut, dass Lucien rechtzeitig wieder von seinen Verletzungen genesen ist. Damit stand er schon deutlich besser dar, als eine ganze Reihe weiterer MTV-Akteure.

Tatsächlich bevölkern derzeit so viele Spieler die Lazarettabteilung, dass manche auch Blessuren nicht vor dem Einsatz schützten. Jonas Neldner zum Beispiel, der seinen Gips an der Wurfhand erst vor zehn Tagen losgeworden ist. Sascha Fink stand, gesundheitlich mit Magenkrämpfen angeschlagen, auf dem Feld. Oder Dominic Witkowski, der, nach der Verletzung von Stefan Kurth nach 10 Minuten Spielzeit, durchspielen musste, obwohl ihn seine Schulterentzündung am Werfen hinderte, „wiewohl werfen zu können im Handball echt nützlich ist“, wie sein Trainer erläuterte.

„Spaß beiseite: unsere Alternativen sind bei null angekommen“ ergänzt Remes. „Spieler wie Robert Klatt müssen seit Wochen durchspielen. Sven Haase ist im Rückraum längst viel mehr als nur Ersatz. Ohne die Entlastung durch Alex Koch oder Paul Gronwald auf ungewohnten Positionen ginge nur noch wenig. Es wird höchste Zeit, dass sich hier etwas gewaltig ändert.“

Kein Wunder, dass Trainer wie Mannschaft einfach nur glücklich sind, die Partie für sich entschieden zu haben. Ansonsten, so Remes weiter, „gibt es vom Spiel selbst wenig erwähnenswertes. Wir haben uns zum Sieg gequält, gegen den befürchtet heimstarken Gegner und einiger nur schwer zu deutenden Pfiffe der Unparteiischen zum Trotz. Wichtig ist, dass wir auch solche Spiele gewinnen. Nur wer das tut, steht am Ende ganz oben. Ich kann meiner Mannschaft nur den verdienten Respekt zollen!“

 MTV:

Christian Szameit (Tor), Daniel Braun (Tor), Karsten Sattler (Tor),  Sascha Fink 5, Paul Gronwald 3, Sven Haase 6, Robert Klatt 2, Alexander Koch, Jonas Neldner 2, Stefan Kurth, Dominic Witkowski 4, Lucien Fischer 2
Bearbeitet am Dienstag, den 31. Januar 2012 um 10:00 Uhr
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